Folge 35: Werder vor dem Derby: Warum die Kritik von Fritz eine Ohrfeige für die Spieler ist

Shownotes

Clemens Fritz war als Spieler keiner, den man auffordern musste, im nächsten Spiel Vollgas zu geben. Er lieferte verlässlich ab. Das machte ihn zum Stammspieler, brachte ihn bis in die Champions League und das Nationalteam, am Ende wurde er Kapitän und Ehrenspielführer. Das Problem: Spieler wie Fritz hat Werder heute nicht mehr. Darum geht es auch in der neuen Folge unseres Werder-Podcasts "Grün auf Weiß".

Vor dem Spiel in Köln forderte Werders Sportchef, dass die Mannschaft in der heißen Kölner Stadion-Atmosphäre von der ersten Minute an da sein muss, dass sie bereit sein muss und dagegenhalten muss. Doch nach dem Spiel musste er ernüchtert feststellen: Die Bremer Mannschaft lieferte das krasse Gegenteil ab. Bei einer der schlechtesten Leistungen in dieser Saison zeigte Werder gar nichts, was im Abstiegskampf helfen könnte. Fritz fand das Spiel der Bremer sogar "behäbig und schwerfällig". Chefreporter Jean-Julien Beer sagt in der neuen Podcast-Folge: "Wenn der Chef das sagt, ist das eine Ohrfeige für die Spieler."

In der Derbywoche diskutiert Beer mit dem Bremer Sportjournalisten Stefan Freye die Probleme bei Werder: die körperlichen, die fußballerischen, die psychologischen. Auf allen Ebenen in diesem Kader hakt es. Beer: "Deshalb wäre es superwichtig, wenn Werder im Derby in Führung gehen würde. Dann hast du das Stadion hinter dir. Liegst du wie in Köln zurück, fehlen dieser Mannschaft zu oft die Mittel."

Weitere Themen der neuen Folge: Die Formkrise von 10-Millionen-Mann Samuel Mbangula und der Appell an die Schiedsrichter, die Spiele im Tabellenkeller zu leiten, aber nicht zu entscheiden.

Ein großes Dankeschön an die Mad Monks und ihren Song Boom als offiziellen Sound des Grün auf Weiß-Podcasts. Mehr zur Band auf www.madmonks.de.

Hinweis: Wir hatten zunächst eine verkehrte Folge hochgeladen. Mittlerweile haben wir sie ausgetauscht.

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