Folge 32: Wann ist für Werder der beste Zeitpunkt, um Mio Backhaus zu verkaufen? Und was ist mit Coulibaly?

Shownotes

Es war anfangs ein Risiko, nach dem Verkauf des starken Michael Zetterer auf den jungen Mio Backhaus im Tor zu setzen. Aber es hat sich für alle Seiten ausgezahlt. Der 21-jährige Torhüter spielt eine überragend gute erste Saison, trotz seines Fehlers beim Spiel auf St. Pauli. Und längst haben finanzkräftige Vereine ein Auge auf das große Bremer Torwarttalent geworfen.

In der neuen Folge unseres Podcasts erklärt Chefreporter Jean-Julien Beer die Hintergründe: Warum ist Backhaus für andere Vereine schon jetzt so interessant, und warum hat Werder die ersten Anfragen im Winter abgeblockt? Im Gespräch mit dem Bremer Sportjournalisten Stefan Freye wirft Beer die Frage auf, wann der beste Zeitpunkt für einen millionenschweren Verkauf wäre. Beer: "Werder braucht Geld in diesem Sommer, viel Geld. Das kann auch durch Backhaus in die Kasse kommen. Natürlich überlegt man bei Werder, ob der junge Torhüter nach einer zweiten guten Saison nicht noch mehr wert wäre. Andererseits: Es gibt keine Garantie, dass Mio eine zweite Saison bei Werder auch so gut und verletzungsfrei meistert. Deshalb muss Werder hier Chance und Risiko auf dem Transfermarkt genau abwägen."

Alle reden derzeit über einen Verkauf von Karim Coulibaly. Beer: "Wenn ich ein ambitionierter Verein mit Geld wäre, würde ich ganz persönlich eher Backhaus kaufen als Coulibaly. Weil er weiter ist in seiner Entwicklung und ein tolles Gesamtpaket bietet: Leistung, Persönlichkeit, Charakter, Druckresistenz und Entwicklungspotenzial."

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