Folge 29: Warum Platz 16 für Werder allenfalls Grund zur Erleichterung ist - aber NICHT für Euphorie
Shownotes
Musst du direkt wieder die Euphorie bremsen? Das bekam unser Chefreporter Jean-Julien Beer nach seiner Grün-auf-Weiß-Kolumne in dieser Woche zu hören. Entsprechend kontrovers geht es diesmal auch im Werder-Podcast zur Sache: Beer sieht nach einem Sieg in den vergangenen vier Monaten einen kleinen Anfang, aber keinen Grund zum Abheben und schon gar nicht für Euphorie. Nur für eine gewisse Erleichterung. In der Diskussion sieht es der Bremer Sportjournalist Stefan Freye anders – vor allem auch, was die Rede des Fans im Weserstadion betrifft. Für Beer war diese Rede zwar inhaltlich völlig in Ordnung, aber sie war "nicht notwendig". Freye hingegen fand das gut, was da im Stadion vor dem Heimsieg gegen Heidenheim passierte.
Weitere Themen in Folge 29: Die neue Aufstellung von Trainer Daniel Thioune und die plötzliche Leistungsexplosion von Romano Schmid. "Der Junge hat damit gezeigt, dass jede Kritik an ihm berechtigt war", betont Beer, "denn er kann es sehr viel besser. Und genau das hat Romano gegen Heidenheim in seiner neuen Rolle bewiesen."
Die Außendarstellung des SV Werder in dieser Saison macht Beer Sorgen, und das liegt nicht nur an den Ergebnissen. "Auf allen Ebenen des Vereins muss bessere Arbeit geleistet werden, nicht nur auf dem Platz", fordert er und erinnert an den guten Ruf, den sich der SV Werder Bremen über viele Jahre hart erarbeitet hatte. Auch daraus entwickelt sich eine leidenschaftliche grün-weiße Diskussion.
Bei Fragen zur neuen Folge, bei Lob, Kritik und Anregungen ist unser Podcast-Team erreichbar unter gruen-auf-weiss@weser-kurier.de.
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