Folge 28: Wenn Werder gegen Heidenheim verliert, müssen die Bremer über einen Retter nachdenken

Shownotes

Werder steht auf einem Abstiegsplatz – und muss gegen den Tabellenletzten Heidenheim beweisen, dass der Verein noch eine Zukunft in der Bundesliga hat. Das gilt nach drei Niederlagen in seinen drei Spielen inzwischen auch für Trainer Daniel Thioune. Darüber diskutiert Chefreporter Jean-Julien Beer mit dem Bremer Sportjournalisten Stefan Freye in der neuen Folge unseres Podcasts "Grün auf Weiß". Beer sagt deutlich: "Die Aufstellung und die Taktik gegen Heidenheim müssen so ausgerichtet sein, dass Werder ein Heimsieg gelingt. Wird auch dieses Spiel verloren, muss Werder sich ernsthaft damit beschäftigen, doch noch einen erfahrenen Retter für den Trainerposten zu verpflichten."

Ein weiteres Thema der neuen Folge sind die unverständlichen Aufstellungen im Sturm und das Versagen der Führungsspieler, auf und neben dem Feld. Dass sich kein Bremer Spieler nach der Partie in St. Pauli zu den Journalisten traute, ist für Beer erbärmlich: "Sie verstecken sich im Spiel und danach. Das sagt viel über die Spieler aus. Es gehört zu ihrem Beruf, sich zu stellen – und damit auch zu den Fans, Mitgliedern und Sponsoren zu sprechen. Dass der Verein das zulässt, zeigt, wie schwach dort auf verschiedenen Ebenen gearbeitet wird." Viele Fans hätten aber ohnehin schon mit dieser Werder-Mannschaft emotional abgeschlossen.

Ein Thema des Podcasts ist auch die erneute Verletzung von Felix Agu. Hat er zu früh wieder angefangen, wollten er und Werder hier zu viel? Auch daraus entwickelt sich eine spannende Diskussion.

Für Anregungen, Lob, Kritik oder Fragen ist unser Podcast-Team per Mail zu erreichen unter gruenaufweiss@weser-kurier.de.

Kommentare (1)

Dennis Schneider

Tolle Episode und messerscharf analysiert. Warum sieht man das bei Werder nicht so?

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