Folge 27: Die Werder-Krise: Clemens Fritz hat sich zu sehr auf andere verlassen
Shownotes
Werder steht vor den entscheidenden Spielen gegen St. Pauli und Heidenheim – aber unabhängig vom Ausgang des Abstiegskampfes muss natürlich aufgearbeitet werden, wer bei den Bremern eigentlich schuld ist an der ganzen Misere. In unserem Werder-Podcast fangen wir damit schon mal an: Chefreporter Jean-Julien Beer und der Bremer Sportjournalist Stefan Freye diskutieren in der neuen Folge über die Rollen von Sportchef Clemens Fritz, Vorstands-Boss Klaus Filbry und deren Mitstreitern im Verein.
Klar wird dabei: Es wurden Fehler gemacht, zu viele Fehler. Beer sagt: "Es zeigt sich immer mehr, dass Clemens Fritz sich zu sehr auf einige seiner Mitarbeiter verlassen hat, weil er viel zu viele Aufgaben auf seinem Schreibtisch hat. Und diese Mitarbeiter haben in vielen Fällen nicht gut gearbeitet, quer durch verschiedene Abteilungen."
In der neuen Folge geht es auch darum, warum andere Vereine immer mehr Geld haben als Werder Bremen und um die Frage, wie gut oder schlecht es ist, dass die Spieler nach einer 0:3-Niederlage gegen Bayern München dermaßen laut für ihre Haltung und Courage gelobt werden. Auch hier hat Beer eine klare Meinung: "Was die Mannschaft an Zweikampfstärke und Mut gegen Bayern gezeigt hat, war besser als in den Wochen davor – das aber muss auch das Mindestmaß an Einsatz sein, wenn man das Werder-Trikot trägt."
Unser Podcast-Team ist bei Fragen, Anregungen oder Kritik zu erreichen unter der Mailadresse gruenaufweiss@weser-kurier.de.
Thomas Roth
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