Folge 24: In Werders Abstiegskampf erinnert Horst Steffen total an Florian Kohfeldt - aus diesen Gründen

Shownotes

Die sportliche Krise bei Werder Bremen spitzt sich zu. Jetzt werden dem Management und den Spielern schon Fragen nach dem Trainer gestellt – ein Szenario, das nach dem ersten Drittel der Saison undenkbar schien. In unserem Werder-Podcast spricht Chefreporter Jean-Julien Beer mit dem Bremer Sportjournalisten Stefan Freye über die Brennpunkte im Verein – und über den sich formierenden Protest der Mitglieder, die eine Petition im Netz gestartet haben. Ihr Ziel: eine außerordentliche Mitgliederversammlung, um das (Nicht-)Wirken von Clemens Fritz und seinen Mitarbeitern zu beleuchten und das Schweigen der Gremien zu hinterfragen. Auch das zeigt, wie brenzlig die Stimmung inzwischen ist.

Beer sieht Parallelen zur letzten Abstiegssaison, denn wie damals Florian Kohfeldt schwärmt auch Horst Steffen Spieltag für Spieltag von "seinen Jungs", wie er die Mannschaft nennt. Beer: "Beide Trainer hatten bis dahin nie in ihrer Karriere so einen starken Kader zu betreuen, da ist es verständlich, dass sie von der Qualität der Spieler beeindruckt sind. Aber das bringt Werder nicht weiter. Statt den Spielern immer wieder zu sagen, dass sie nur so weiterspielen müssen, um Punkte zu holen, braucht es vielleicht eher wieder mehr Reibung."

Anders als damals Frank Baumann erlebt Beer jetzt aber einen Manager Clemens Fritz im Kampfmodus. Beer plädiert dafür, dass der Verein auf dem Transfermarkt ein Risiko eingeht, um die Mannschaft in dieser Woche noch zu verstärken. Denn ein erneuter Abstieg würde deutlich teurer. Doch auch im eigenen Kader gibt es noch mehrere Spieler, die es auf dem Platz vielleicht besser hinbekommen würden als die jetzige Stammelf. Und warum sitzt der dringend benötigte neue Stürmer Milosevic immer draußen? Auch das sorgt für reichlich Gesprächsstoff im Podcast.

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen zu unserem Werder-Podcast ist unser Team erreichbar unter gruenaufweiss@weser-kurier.de.

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