Folge 17: Horst Steffen sollte jetzt Werders Startelf verändern - und zwar aus diesen Gründen

Shownotes

Nach der Derby-Niederlage in Hamburg sitzt der Frust bei Werder Bremen immer noch tief. Aber nicht nur wegen der schlechten Leistung beim HSV, sondern insgesamt wegen der vielen Baustellen, die sich nach den letzten drei nicht gewonnenen Spielen ergeben. In unserem Podcast "Grün auf Weiß" fordert Chefreporter Jean-Julien Beer deshalb, die Aufstellung der Startelf und auch die taktische Herangehensweise zu verändern. Im Gespräch mit dem Bremer Sportreporter Stefan Freye erklärt Beer, wie er im Angriff und in der Abwehr aufstellen würde, um wieder erfolgreicher zu werden. Die Ansätze klingen dabei logisch – doch bei Werder war das zuletzt nicht mehr der Fall.

Zudem soll sich Marco Friedl mit einer Rolle als Linksverteidiger endlich anfreunden. "Er ist als Leader zu wichtig, um ihn auf die Bank zu setzen", sagt Beer – und empfiehlt Werders Kapitän, sich ein Beispiel am deutschen Nationalspieler Joshua Kimmich zu nehmen. Der spielt mal rechts und mal zentraler, und das bei großen Turnieren ebenso wie in der Bundesliga oder der Champions League. Man muss, bei allem persönlichen Pech für ihn in der Aufstellung, den Erfolg der Mannschaft wichtiger nehmen als das persönliche Wohlbefinden.

Interessant ist auch, dass die Stimmung plötzlich spürbar gegen Horst Steffen kippt. "Gewinnst du nicht, wird immer alles hinterfragt, was der Trainer macht", erklärt Beer, "aber bei Steffen ist es spezieller: Er hat schon immer gewagte Entscheidungen getroffen, nur hat das dann keiner so richtig thematisiert, weil der Trainer letztlich die nötigen Punkte geholt hat."

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen ist unsere Podcast-Redaktion von "Grün auf Weiß" auch per Mail erreichbar: gruenaufweiss@weser-kurier.de.

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